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Entwicklung von Zimbabwe |
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Geschichte und Bevölkerung"Zimbabwe" (englische Schreibweise), wie das ehemalige Rhodesien heute heißt, wurde nach einer Bantu-Metropole aus dem 14. Jahrhundert benannt. Seit 18. April 1980 ist es unabhängig nach vorangegangenen blutigen Befreiungskriegen. Anders als die meisten afrikanischen Staaten blieb es von der Sklaven-Jägerei verschont und wurde auch erst gegen Ende des letzten Jahrhunderts von Europäern zwecks Erschließung von Bodenschätzen heimgesucht. Flächen-mäßig hat es etwa die Größe der Bundesrepublik mit nur 12 Millionen Menschen. 98% der Afrikaner sind Shona- und Ndebelestämme. Der weiße Anteil ist heute nur noch 2%. Politische LageEs existiert eine parlamentarische Demokratie nach der Verfassung. Präsident Robert Mugabe ist seit 1980 an der Macht in Form einer monokratischen Führung. Modell dafür standen die ehemaligen Ostblockstaaten. Seit etwa einem Jahr gibt es Oppositionsgruppierungen, die erstmals Mugabes Macht brechen könnten. Eine Verfassungsabstimmung im Februar 2000 ging bereits zu seinem Nachteil aus. Er bekam keine Zustimmung, die Farmer entschädigungslos zu enteignen. Deshalb ist die Besetzung der weißen Farmen als ein Ablenkungsmanöver von den wirklichen Problemen zu sehen. Wirtschaftliche LageNiedrige Weltmarktpreise für die Hauptexportgüter in den letzten Jahren (Tabak und Mineralien) planwirtschaftliche Strukturen (ineffiziente Staatsbetriebe), Korruption, hohes Haushaltsdefizit (u.a. aufgrund nicht budgetierter Ausgaben, wie beispielsweise Einmalzahlungen und laufende Renten an Kriegsveteranen) sowie durch das militärische Engagement im Kongo führten zu einer chronischen Inflation von derzeit über 1000 %. Gegenwärtige KriseVorbereitung der Parlamentswahlen, Lösung der Landbesetzungen, Befolgung der IWF Forderungen wie Privatisierung der großen Staatsbetriebe, Freigabe der Preise für Grund-nahrungsmittel sowie Treibstoff und Energie. Dramatische AIDS/HIV Epidemie im Land, ca. 30% der erwachsenen Bevölkerung ist HIV positiv. Mehrere hundert Tote täglich aus der jungen, aktiven und ausgebildeten Bevölkerungs-schicht. Das AIDS Drama wurde lange Zeit von der Regierung ignoriert, insbesondere durch den Präsidenten selbst. Es gibt erst seit kurzem eine Aufklärungskampagne. Mangelnde Gelder und Strukturen greifen zu spät. Hauptproblem sind die Versorgung der AIDS Waisen. Am 6.5.2000 stand in der FAZ unter dem Titel "Enttäuschte Hoffnungen" zu lesen, daß Zimbabwe 20 Jahre nach der Unabhängigkeit ein heruntergewirtschafteter Staat sei. Zu helfen ist den Armen dort nur noch von außen.
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